Was sind Roboadvisor?
Roboadvisor sind Startup Unternehmen aus dem Fintech (Finanztechnologie) Bereich. Diese Unternehmen haben die Anlageberatung automatisiert. So werden dem Anleger Multiple-Choice Fragen gestellt bzw. Fragen die auf Skalen beantwortet werden können. So kann der Anleger seine gewünschte Anlagesumme bzw. monatliche Sparplansumme und sein Risikoprofil wählen. Die Webseiten dieser Startupunternehmen ermitteln daraus anschließend individuelle Anlagevorschläge für den Kunden, die er direkt online umsetzen kann. Da kein Mensch mehr jeden einzelnen Kunden befragen muss, sondern dies durch die Webseite (Roboter, daher die Bezeichnung Roboadvisor) geschieht, fallen keine hohen Ausgabeaufschläge und Fondsverwaltungsgebühren an.

Welche Roboadvisor gibt es auf dem deutschen Markt?
Auf dem deutschen Markt gibt es aktuell bereits eine Vielzahl von Roboadvisorn. Wir stellen Ihnen im folgenden die einzelnen Roboadvisor vor und nennen die Vor- und Nachteile dieser Anbieter. In einer Vergleichstabelle können Sie außerdem die Anlagemöglichkeiten, Fondskosten und weitere Gebühren miteinander vergleichen. Die wichtigsten und beliebtestens Roboadvisor sind derzeit Vaamo, Cashboard, Easyfolio und Ginmon.

TEIL 1 - VAAMO

Vaamo - Roboadvisor auf Basis passiv gemanagter Fonds:
Vaamo nutzt zur Umsetzung der Geldanlagestrategie ausschließlich passiv gemanagedte Aktien und Anleihefonds. Diese sind vergleichbar mit ETFs, bieten aber den Vorteil, dass es sich hierbei um . Dies wirkt sicht sehr positiv auf die Gesamtgebühren aus, wie Sie unter dem Punkt Kosten und Gebühren in diesem Artikel lesen können. Bei der Auswahl dieser passiven Fonds beschränkt sich Vaamo auf den Anbieter Dimensional Fund Advisors Ltd. Dimensional Fund Advisors verwaltet ein Fondsvolumen von 315 Mrd Euro und gehört damit zu den größten Vermögensverwaltern der USA. Es handelt sich also, obwohl der Name hierzulande weniger bekannt ist, um einen großen Partner.

Vaamo Erfahrungen:
Vaamo ist, wie alle Fintechunternehmen, erst seit kurzer Zeit am Markt. Da es erst seit 2014 erste Kunden akquiriert hat, gibt es nur wenige Anleger die Erfahrungen mit der Geldanlage bei Vaamo haben. Im Zeitraum 01.06.2014 bis 30.09.2015 haben die 3 Vaamoportfoilios Renditen von knapp unter 10% erwirtschaftet. Im Vergleich dazu hat der DAX in diesem Zeitraum einen leichten Verlust gemacht. Die ersten Erfahrungen mit Vaamo sind also durchaus positiv. Bei der Einschätzung sollten Anleger jedoch beachten, dass es sich um einen relativ kurzen Anlagezeitraum handelt. Wirklich belastbare Aussagen zur Wertentwicklung lassen sich erst nach einigen Jahren treffen. Die Erfahrungen mit dem Kontoeröffnungsprozess und der Abwicklung sind bisher positiv.
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Vaamo Anlagestragien:
Auch im Bereich der Anlagestrategien ist Vaamo sehr transparent. Es gibt 3 Risikoprofile von geringem Risiko bis zu hohem Risiko. Diese Risikoprofile entscheiden dann darüber zu welchem Anteil der Anlagebetrag in Aktien- bzw. Anleihe- und Rentenfonds investiert wird. Bei Wahl des Portfolios mit geringem Risiko liegt der Anleiheanteil bei 60%, bei mittlerem Risiko bei 40% und bei hohem Risiko nur noch bei 20%. Der restliche Anlagebetrag liegt dementsprechend in Aktienfonds. Da der Anleihemarkt derzeit sehr überkauft ist und die Fonds die Vaamo für die Anlage nutzt, in den letzten Jahren trotz deutlich steigender Anleihekurse nur sehr schwache Renditen erwirtschaften konnten, würden wir persönlich eher auf ein riskanteres Risikoprofil setzen. Das Anleihen auch in Zukunft nur ein geringes Risiko beinhalten, ist fraglich, da bei steigenden Zinsen die aktuellen Anleihekurse deutlich einbrechen werden.

Vaamo Kosten und Gebühren:
Vaamo ist ein Roboadvisor der praktisch ausschließlich ETF nutzt um die Depots unterschiedlicher Risikoklassen abzubilden. Gleichzeitig gehört er zu den Anbietern die alle Kosten sehr transparent darstellen. So sieht man als Kunde im Vaamo Account auf den ersten Blick wie hoch die Gebühren sind die man bisher an Vaamo gezahlt hat. Durch die Nutzung von ETFs sind zudem die Kosten innerhalb der Fonds im Vergleich zu Anbietern die aktiv gemanagedte Fonds verwenden deutlich geringer. Vaamo staffelt die Gebühren auf Basis des Anlagebetrags. Für bis zu 30.000 Euro fallen 0,99% Gebühren an, ab 30.000 Euro Fondsvolumen 0,79% und ab 50.000 Euro 0,49% pro Jahr. Damit man besser einschätzen kann was dies bedeutet, haben wir die folgende Grafik erstellt, die anschaulich die Gebühren für unterschiedliche Anlagevolumen zeigt.
Vaamo Gebhren nachAnlagebetrag Jahr

Wie der Grafik leicht zu entnehmen ist, sollte man zur Gebührenoptimierung im Grenzbereich zwischen 35.000 und 50.000 Euro versuchen die eigene Anlage auf >50.000 Euro aufzufüllen. Die jährliche Gebührenersparnis einer Geldanlage von knapp über 50.000 zu einer Geldanlage knapp unterhalb dieser Grenze beträgt fast 150 Euro. Hier lohnt es sich folglich ggf. den eigenen Anlagebetrag leicht aufzustocken.

Weitere Gebühren seitens Vaamo wie bspw. Ordergebühren wie man Sie von klassischen Depots kennt, gibt es nicht. Somit kommen hier nur noch die internen Fondskosten hinzu. Laut Aussage von Vaamo betragen diese im Schnitt 0,49% p.a. Die Gesamtkosten liegen somit zwischen ca. 1% p.a. und 1,5% p.a.
Wenn man bedenkt, dass bei klassischen Depots jede Order mit zusätzlichen Gebühren berechnet wird, ist dies aus unserer Sicht ein sehr guter Wert.

Fazit Vaamo:
Vaamo bietet auf dem Markt der Roboadvisor ein spannendes Produkt an. Aktuell würden wir noch nicht empfehlen Vaamo als einzige Anlageoption zu nutzen. Da keine Ordergebühren anfallen, ist Vaamo ideal für Sparpläne geeignet. Wer größere Beträge anlegen möchte, sollte diese in mehrere Einzahlungen über mehrere Monate aufteilen, um zu Durchschnittskursen zu kaufen und so das Risiko auf einem Peek der Märkte einzukaufen zu minimieren. Insbesondere für die langfristige Geldanlage zum Ansparen auf die eigene Altersvorsorge ist Vaamo empfehlenswert.
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Der technischen Fortschritt kommt nun Stück für Stück auch im Bereich der Onlinebanken an. So gibt es aktuell die ersten Banken bei denen die Konto bzw. Depoteröffnung ohne ein Postidentverfahren möglich ist. Dieser Prozess hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen spart man sich den umständlichen Weg zur Post und das lange Schlange stehen. In vielen Fällen ist die Videoidentifikation sogar fast rund um die Uhr möglich, sodass besonders für Arbeitnehmer mit langen Arbeitszeiten so die Identifikation deutlich einfacher wird. Um diesen komfortablen Weg zu nutzen braucht man lediglich einen Computer, Laptop oder Tablet mit Kamera, bei manchen Banken ist sogar ein Smartphone ausreichend, um die Identifikation vorzunehmen. Ein Mitarbeiter der Bank bzw. ein von der Bank beauftragter Dienstleister prüft dann über die Kamera ihre Identität. Dazu müssen Sie lediglich ihren Personalausweis in die Kamera halten. Der Mitarbeiter gleicht diesen Ausweis anschließend mit ihrem Gesicht ab.
Direkt im Anschluss an diesen Prozess wird das Depot bzw. Konto dann eröffnet. So spart man nochmals Zeit und muss in vielen Fällen nicht auf die Zusendung von weiteren Unterlagen warten.
Welche Banken bei welchen Produkten diesen komfortablen Weg ermöglichen, haben wir Ihnen in folgender Tabelle aufgelistet die wir regelmäßig aktualisieren.

Am Aktienmarkt warten in Zeiten niedriger Zinsen die großen Renditen.Die Rendite am Aktienmarkt hat in den letzten 10 Jahren die Tagesgeldrendite deutlich geschlagen! Mit solchen und ähnlichen Aussagen werden derzeit Bankkunden von ihren Bankberatern zur Geldanlage in Aktien und anderen Wertpapieren gelockt. Und ja, in der Vergangenheit hat der DAX als großes deutsches Börsenbarometer trotz Finanzkrise oft besser performt als die Geldanlage auf Tages- und Festgeldkonten. Doch dies ist leider kein Garant für zukünftige Kursentwicklungen. Auch wir von Fingel.de legen ein Teil unseres Geldes in Wertpapieren an um an einer möglichen, besseren Kursentwicklung und vor allem dem Wertbeitrag der Realwirtschaft zu partizipieren. Aktien und sonstige Wertpapiere, auch bei breiter Streuung, als Alternative für Tages- und Festgeld zu vermarkten, sehen wir jedoch gleich auf Grund mehrerer Punkte, sehr kritisch.

Warum das Aktiendepot keine Tagesgeldalternative ist:
Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Kursentwicklung auch über mehrere Jahre hinweg negativ verlaufen kann. Für den Notgroschen der für unerwartete Anschaffungen zurückgelegt wird, gibt es aus unserer Sicht keine Alternative zum Tagesgeld oder einer vergleichbaren, sofort verfügbaren Geldanlage. Den anders als beim Tagesgeld, ist bei fast jedem Wertpapierdepot der Kauf und Verkauf von Wertpapieren mit zusätzlichen Kosten in Form von Ordergebühren, bei Aktienfonds und ETF Sparplänen in Form von Aufgabeaufschlägen und anderen Transaktionskosten, verbunden. Dies führt dazu, dass selbst bei einer Seitwärtsbewegung oder leicht steigenden Kursen auf kurze Sicht dem Anleger bei Kauf und Verkauf häufig Verluste entstehen. Daher sollte Geld, das innerhalb von 1-3 Jahren verfügbar sein muss, nicht in Aktien und andere Wertpapiere angelegt werden.


Warum das Wertpapierdepot nicht vor niedrigen Zinsen schützt:
Aktuell tun einige Banken so als wäre am Kapitalmarkt vom niedrigen Zinsniveau nichts zu spüren und die Renditen würden nur darauf warten von Privatanlegern eingestrichen zu werden. Das ist natürlich Quatsch. Das niedrige Zinsniveau betrifft natürlich nicht nur die Tages- und Festgeldzinsen. Auch die Renditen auf Anleihen von Staaten und Unternehmen sind auf einem entsprechend niedrigen Niveau. So notieren Anleihen des Bundes mit einer Restlaufzeit von 5 Jahren derzeit mit einer negativen Rendite. Auch bei den Anleihen von namhaften Unternehmen sieht es nicht besser aus. Eine Anleihe der Daimler AG mit 3 Jahren Restlaufzeit notiert aktuell bei ca. 0,37% Rendite p.a. (Stand: 13.11.2015), Anleihen von O2, BMW, Unilever und vielen weiteren Unternehmen liegen ebenfalls mit einer Rendite von 0,4-0,6% nicht besser. Höhere Renditen sind nur mit höherem Risiko möglich. So notieren die Anleihen von ausfallgefährdeten Unternehmen deutlich über den genannten Renditen. Der Preis für diesen Mehrertrag ist das höhere Risiko das investierte Geld, zumindest zu einem großen Teil, zu verlieren.

Warum bewerben Banken aktuell deutlich aktiver ihre Depotangebote?:
Hauptgrund für den aktuell wachsenden Trend der Banken sich auf die Vermarktung von Wertpapierdepots zu konzentrieren, sind die höheren Erträge die sich daraus generieren lassen. Die alteingesässenen Filialbanken kassieren in vielen Fällen den "marktüblichen" Aufgabeaufschlag bei Fonds von ca. 5%. Hinzu kommen bei diesen Banken oft Gebühren für das Depot die in vielen Fällen an das Anlagevolumen gekoppelt sind und so bereits bei einem Depotvolumen von einigen Tausend Euro im dreistelligen Bereich liegen. Bei großen Depotvolumina machen Banken hier ein lukratives Geschäft. Ein weiterer Grund für den Versuch Sparer zum Wechsel in den Wertpapiermarkt zu bewegen sind die hohen Spareinlagen auf Tages- und Festgeldkonten. In der Vergangenheit haben Banken dieses von den "faulen Sparern" angelegte Geld genommen und selbst am Kapitalmarkt investiert. Da sich in der Vergangenheit, auch in Zeiten von 4% Tagesgeldzins, mit vergleichsweise sicheren Anlagen am Kapitalmarkt nochmals höhere Renditen erzielen ließen, war dies ein lukratives Geschäft. Des Weiteren konnte das Geld zum Teil bei der EZB geparkt werden, eine Möglichkeit die den Banken immer noch eine kleine Rendite bzw. zumindest den Ausgleich der Tagesgeldzinsen ermöglichte. Eine weitere Anlagemöglichkeit der Banken war die Kreditvergabe. Aktuell liegt der Leitzins für diese Einlagen, die sogenannte Einlagenfazilität bei minus -0,20% p.a. (Quelle: Bundesbank.de) Im Klartext bedeutet dies: Banken zahlen derzeit drauf, wenn Sie Geld nicht anderweitig investieren können, sondern dieses bei der EZB Parken müssen. Die Banken selbst sind auch nicht mehr in der Lage am Kapitalmarkt die Tagesgeldzinsen zu erwirtschaften. Besser also jeder Anleger versucht eigenständig sein Glück. Daran verdienen die Banken entsprechend. Auch bei der Anlage in ETFs fallen Gebühren an, bspw. bei jedem Kauf und Verkauf, bei vielen Banken auch für die Ausführung von Sparplänen. Sollte es den Banken nicht gelingen die Sparer zu den Depotangeboten zu locken, werden einige, vor allem kleinere Banken, in den nächsten Jahren nicht mehr fortbestehen können.

Was sollte ich als Sparer aktuell tun?:
Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Wir unterstützen Sie aber gern mit folgenden Tipps bei ihrer Entscheidung:
1. Gier ist ein schlechter Ratgeber. 0,7% Tagesgeldzins mag gering erscheinen, bei der aktuellen Inflation von 0,3% (Quelle: Statista.de), verlieren Sie auch auf dem Tagesgeldkonto kein Geld.
2. Lassen Sie sich nicht von Finanzberatern und tollen Tipps verleiten, sondern informieren Sie sich selbst. Je nach Dauer der Geldanlage sind unterschiedliche Anlagestrategien und Anlageprodukte sinnvoll. Eine erste Hilfe kann für Sie unser Artikel "Die richtige Geldanlage" sein.
3. Extreme sind gefährlich: Wählen Sie auch bei der Geldanlage den Mittelweg. Geld auf das Sie nicht verzichten können, gehört ausschließlich in konservative Anlagen wie Tages- und Festgeldkonten, möglichst bei einer deutschen Bank um sich im schlimmsten Fall nicht mit Gerichten außerhalb der Heimat auseinandersetzen zu müssen. Einen aktuellen Vergleich der Tagesgeldangebote finden Sie hier. Trauen Sie sich aber ruhig mit einem kleinen Teil ihres Vermögens, bei dem Sie auch bei hohen Verlusten die Ruhe bewahren können, zu spekulieren. Sinnvoll ist dies zumeist als Sparplan, da Sie so in Zeiten niedriger Kurse mehr Wertpapiere einkaufen als in Spitzenzeiten. Da diverse wissenschaftliche Studien ermittelt haben, dass niemand in der Lage ist zukünftige Kursverläufe sicher Vorherzusagen, legen wir selbst unser Geld nur noch in ETFs an. Wenn Sie sich bereits zu ETFs informiert haben, finden Sie bei uns hier einen Vergleich der aktuellen ETF-Sparplankonditionen einer Vielzahl von Onlinebanken.
Falls Sie hiervon noch nichts gehört haben, sollten Sie mit dem Artikel "Was sind ETFs?" beginnen.


Wir hoffen Ihnen hat unser Artikel gefallen und geholfen und freuen uns auf Ihre Kommentare.
Ihr Fingel.de Redaktionsteam

In der Vergangenheit war es meist auf Grund der hohen Abschlussgebühren und niedrigen Zinsen bei Bausparverträgen, falls man als Zielsetzung die reine Geldanlage hatte, sinnvoller Banksparpläne zum Ansparen zu verwenden. Da hier die Zinsen mittlerweile jedoch fast noch stärker gefallen sind als bei Tages- und Festgeldangeboten und einige Bausparkassen jetzt Direktabschlüsse von Bausparverträgen über das Internet anbieten, die zu besonders günstigen Abschlussgebühren verfügbar sind, kann der Bausparvertrag für die langfristige Geldanlage in Sparplanform wieder interessant sein.


Wir haben uns das aktuelle Angebot der Bausparkasse Mainz (BKM) angeschaut und für Sie mit aktuellen Tagesgeldanlagen verglichen:

Aktuell bietet die BKM einen speziellen Onlinetarif, der ideal für Sparer geeignet ist an. Anders als bei herkömmlichen Bauspartarifen beträgt die Abschlussgebühr „nur“ 200 Euro. Der angebotene Zinssatz liegt mit 2,21% für 10 Jahre Laufzeit jedoch deutlich über den aktuellen Tagesgeldzinsen von weniger als 1%. Insbesondere im Vergleich mit Sparplanangeboten diverser Banken sind 2,21% für 10 Jahre Laufzeit unschlagbar. Die üblichen Sparplanzinsen für diese Laufzeit (bei Banken mit deutscher Einlagensicherung) liegen hier nur um die 1% p.a.

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Es ist bei 10 Jahren Laufzeit eine Sparrate zwischen 30 Euro und 150 Euro monatlich möglich. Da die Abschlussgebühr unabhängig von der Sparrate 200 Euro beträgt, wird das Angebot mit zunehmender Sparrate attraktiver. Im Folgenden rechnen wir Ihnen die Vorteile im Vergleich zu Tages- und Festgeld bei 150 Euro Sparrate und 10 Jahren Laufzeit aus:

Zu Beginn sind 200 Euro zu zahlen. Wenn Sie diese für 10 Jahre auf ein Tagesgeldkonto bei 1% Verzinsung anlegen würden, erhielten Sie in 10 Jahren 220,93 Euro zurück. Dies ist der Betrag den wir in unserer Rechnung als Kosten des Vertrags ansetzen.
Der Zinssatz beträgt bei dem genannten Vertrag garantiert 2,21% p.a. wenn die Sparrate über die Dauer von 10 Jahren durchgehalten wird. Danach kann der Vertrag aufgelöst werden und das angesparte Vermögen nebst der Zinsen kommt zur Auszahlung.

Da Sie die Abschlussgebühr mit den ersten Raten zahlen, sparen Sie nicht exakt 10 Jahre, sondern 10 Jahre und 2 Monate. So kommt eine Sparleistung von 18.300 Euro zustande. Die garantierten 2,21% Verzinsung setzt sich aus einem Guthabenzins von 0,25% und einer Ausgleichszahlung nach 10 Jahren Anspardauer zusammen. Beides zusammen beläuft sich auf 2.156,95 Euro Zinsen für die Dauer von 10 Jahren und 2 Monaten. Der Gesamtbetrag beläuft sich bei dieser Rechnung folglich auf 20.256,95 Euro.

Wenn Sie statt den oben genannten Bausparvertrag abzuschließen über 10 Jahre und 2 Monate jeden Monat 150 Euro auf ein Tagesgeldkonto mit 1% Verzinsung einzahlen, haben Sie am Ende dieses Zeitraums 19.214,75 Euro angespart. Der Vorteil des Bausparvertrags beläuft sich in diesem Beispiel also auf 1.042,20 Euro!

Wie sieht es jedoch aus wenn wir von höheren Zinsen auf das Tagesgeld ausgehen? Bei einem angenommenen Zinssatz von 1,6% aufs Tagesgeld, hätten Sie nach 10 Jahren und 2 Monaten 19.858,15 Euro angespart. Der Vorteil des Bausparvertrags schrumpft in diesem Fall auf 398,80 Euro, der Bausparvertrag bleibt jedoch vorteilhaft.

Bei einer Sparrate von 60 Euro ergibt sich hingegen eine andere Rechnung:
Da wieder die Abschlussgebühr von 200 Euro mit den ersten Sparraten aufgebracht werden muss, erhöht sich die Spardauer auf 10 Jahre und 4 Monate. Der Vorteil des Bausparvertrags gegenüber der Tagesgeldanlage unter Annahme von 1% Verzinsung beläuft sich dann nur auf 284,75 Euro, bei einer angenommenen Verzinsung von 1,6% beläuft sich der Vorteil nur noch auf 18,46 Euro.

Wer sollte den Bausparvertrag bei der BKM abschließen?

Wie wir Ihnen gezeigt haben, ist der Bausparvertrag bei einer Laufzeit von 10 Jahren und einer monatlichen Sparrate von 150 Euro hoch attraktiv. Selbst bei einem angenommenen Tagesgeldzinssatz von 1,6%, der momentan kaum in Reichweite scheint, ist der Zinsvorteil mit fast 400 Euro enorm. Bei kürzeren Laufzeiten ist der angebotene Zinssatz der BKM deutlich geringer. Zudem fällt dann die Abschlussgebühr sehr viel stärker ins Gewicht, da besonders die letzten Jahre der Vertragslaufzeit, in denen die angesparte Summe sehr hoch ist, den hohen Zinsvorteil ergibt.

Wer aktuell auf der Suche nach einem Sparplan für eine Laufzeit von 10 Jahren ist, erhält mit dem BKM Bausparvertrag maxDirekt R ein tolles Produkt mit derzeit unschlagbar erscheinendem Zinssatz. Wer weniger als 90 Euro monatlich ansparen möchte oder über einen Zeitraum von deutlich weniger als 10 Jahren ansparen will, sollte dies besser über ein Tagesgeldkonto und eine regelmäßige Umschichtung in besser verzinstes Festgeld tun. Sollten die Zinsen in diesen 10 Jahren spürbar steigen, wird der Ertrag hier ggf. sogar höher ausfallen. Das derzeitige wirtschaftliche Umfeld lässt jedoch eher davon ausgehen, dass die Zinsen noch lange auf dem derzeit niedrigen Niveau verbleiben werden.

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* Was bedeutet der Stern?:
Um das Projekt Fingel.de zu finanzieren, platzieren wir in unseren Vergleichen und Artikeln sogenannte Affiliatelinks. Wenn Sie auf die Links auf Fingel.de klicken und anschließend ein Produkt abschließen, erhalten wir dafür eine Provision des jeweiligen Anbieters. Dadurch entsteht Ihnen kein Nachteil, denn die Produkte und ihre Kosten bleiben für Sie 100% identisch. Wir sind uns des Risikos sich daraus ergebender Interessenskonflikte bewusst und hinterfragen daher unsere Artikel und abgegebenen Meinungen zu den genannten Produkten. Wenn Sie einmal der Meinung sein sollten, dass wir zu kritisch oder zu unkritisch über Produkte berichtet haben, teilen Sie uns dies bitte mit (Unsere Kontaktdaten). Ebenso freuen wir uns wenn Sie auf Fingel.de keine Werbeblocker nutzen und so unsere Arbeit unterstützen.

Aktuell wirbt die comdirect bei Depotübertrag mit einer Prämie von bis zu 600 Euro. Wir haben uns die Details des Angebotes angeschaut und es für Sie bewertet.

Die Bedingungen:
Positiv fällt uns auf, dass die Depotübertragsprämie sowohl von Neukunden als auch Bestandskunden der comdirect in Anspruch genommen werden kann.
Die Staffelung der Prämie ist wie folgt gestaltet:
100 Euro Prämie ab 10.000 Euro Depotübertrag (entspricht bei 10.000 Euro 1% Bonus)
250 Euro Prämie ab 50.000 Euro Depotübertrag (entspricht bei 50.000 Euro 0,5% Bonus)
500 Euro Prämie ab 100.000 Euro Depotübertrag (entspricht bei 100.000 Euro 0,5% Bonus)

Neukunden der comdirect Bank erhalten zusätzlich zu den oben genannten Prämien:
100 Euro Prämie ab 1.000 Euro Depotübertrag (entspricht bei 1.000 Euro 10% Bonus)

Hier gelangen Sie direkt zur Depoteröffnung bei der comdirect Bank>>>

Was ist Cashboard und wie sieht das aktuelle Angebot aus:

Bei Cashboard handelt es sich um ein Startup aus dem Bereich der Geldanlage, dass bereits seit 2010 aktiv ist. Je nach Wahl der Anlagestrategie wird das Geld in unterschiedlichen Anlageklassen diversifiziert in verschiedene Wertpapiere investiert. Die Wertpapiere gehören dabei stets dem Kunden und sind in einem Depot der Cashboard Partnerbank ebase deponiert, auf das Cashboard keinen Zugriff hat.

Aktuell bietet Cashboard eine garantierte Verzinsung von 2% p.a., die aber auf einen Anlagebetrag von 10.000 Euro eingeschränkt ist. Im aktuell niedrigen Zinsumfeld erscheint dies recht viel. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass zum einen ggf. die Wertpapiere in die investiert wird mehr als 2% p.a. erreichen sodass hieraus für Cashboard keine Kosten entstehen.
Cashboard Webseite
Ist das 2% p.a. Zinsangebot von Cashboard seriös:

Selbst wenn die Wertpapiere nur 0,5-1% Rendite erreichen, was aktuell bspw. mit Anleihen solventer Unternehmen aus Deutschland problemlos möglich ist, würde hier im schlechten Fall für Cashboard eine Zahlungsverpflichtung von deutlich weniger als 2% zu erwarten sein. Beispielhaft mit 1% und 10.000 Euro Anlagebetrag gerechnet, würde dies für Cashboard kosten in Höhe von 100 Euro je Kunde bedeuten. Da diese Garantie jedoch viele Neukunden zu Cashboard bringen wird und die Anleger die dauerhaft dabei bleiben im Schnitt mit Sicherheit mit mehr als 10.000 Euro investiert sein werden, lohnen sich diese potentiellen Akquisekosten die nicht in jedem Fall eintreten werden. Zusätzlich kann Cashboard hiermit auch eine hohe Kundenzufriedenheit bei fallenden Kapitalmärkten sicherstellen. Wir bewerten daher das Cashboard Angebot als seriös.

Wie riskant ist die Anlage bei Cashboard:

Wie zuvor erläutert halten wir das Zinsversprechen von Cashboard für seriös. Jedoch könnte der Fall eintreten, dass Cashboard Insolvenz anmelden muss. Dies halten wir auf Grund des bereits 5 jährigen Bestehens und der entsprechenden Investoren für wenig wahrscheinlich. Sollte dieser Fall dennoch eintreten wäre lediglich das Zinsversprechen hinfällig und wertlos. Da die Wertpapiere für jeden Kunden in einem separaten Depot bei der Partnerbank ebase deponiert sind, würden diese nicht in die Insolvenzmasse fallen. Ein Totalverlust ist daher sehr sehr unwahrscheinlich, bei einem starken Börsencrash über alle Werte und Anlageklassen hinweg, müssten die Kunden jedoch wahrscheinlich einen entsprechenden Wertverlust tragen. Dies wäre so jedoch auch bei eigenständiger Anlage gegeben, sodass wir in dem Cashboardkonstrukt kein erweitertes Risiko gegenüber klassischen Fonds sehen.

Wieviel Geld sollte man bei Cashboard anlegen:

Da bisher nur wenige Erfahrungsberichte vorliegen, würden wir selbst nur bis zu 10% unseres Geldes in Cashboard investieren und den Rest auf andere Investitionsmöglichkeiten und weitere Anbieter aus diesem Segment aufteilen. Da bei Cashboard bereits Geldanlagen ab 100 Euro möglich sind, ist Cashboard generell für jeden Anleger geeignet. Auch bei größerem Vermögen würden wir aktuell maximal 10.000 Euro investieren um von der garantierten Mindestverzinsung voll zu profitieren.

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