Onlinedepot

 

Was ist ein Onlinedepot und wozu wird es benötigt?

Ein Onlinedepot bietet, wie auch ein normales Aktiendepot, die Möglichkeit Aktien, Fonds und andere Wertpapiere zu verwahren und zu verwalten. Es ist zwingende Voraussetzung für den Handel mit Wertpapieren. In der Vergangenheit fielen hohe Depotgebühren selbst dann an, wenn keine oder nur wenige Wertpapiere im Depot aufbewahrt wurden. Diese Zeiten gehören zum Glück der Vergangenheit an. Inzwischen bieten viele Banken dauerhaft kostenlose Onlinedepots an. Achten Sie jedoch genau auf die AGB und das Preis-Leistungsverzeichnis des jeweiligen Depotanbieters.

Einige Banken knüpfen die Gebührenfreiheit an einen Mindestdepotbestand oder eine Mindestorder pro Quartal.

 

Kosten des Onlinedepots:

Bei keinem anderen Bankprodukt sind die Kosten so vielfältig wie bei einem Wertpapierdepot. Die wichtigsten Gebühren können in drei Kategorien gegliedert werden. So gibt es Depot- und Verwaltungsgebühren, Ordergebühren und Ausgabeaufschläge sowie sonstige Gebühren.

Wie bereits erwähnt, haben viele Banken Ihre Depotgebühren abgeschafft. Trotzdem fallen zum Teil Verwaltungsgebühren an, die meist einen gewissen Prozentanteil vom Depotvolumen ausmachen. Dies ist vorwiegend dann der Fall, wenn die Bank Beratung beim Kauf von Wertpapieren anbietet. Die Qualität dieser Beratung ist stark vom ausgewählten Institut und dem jeweiligen Berater abhängig und wird gesondert thematisiert. Anleger die gerne selbst ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen sollten darauf achten ein kostenloses Depot zu wählen.

Der größte Kostenfaktor sind meist die Ordergebühren. Um das günstigste Depot zu wählen, sollten Anleger zunächst ihr Handelsverhalten analysieren. Entscheidend bei der Wahl des richtigen Anbieters ist die Orderanzahl sowie das durchschnittliche Ordervolumen. Einige Banken rechnen eine pauschale Ordergebühr je Order ab, wohingegen andere Banken einen Fixum zuzüglich einer vom Ordervolumen abhängigen Gebühr verlangen. Bei großen Ordervolumen können bis zu 90% Ersparnis zwischen dem teuersten und günstigsten Anbieter liegen. Selbst bei wenigen Orders fällt dies stark ins Gewicht und kann deutliche Auswirkungen auf die tatsächliche Rendite haben.

Ein besonderes Augenmerk sollten Anleger auch auf die Behandlung von Teilausführungen haben. Gerade bei größeren Ordervolumen werden diese oft in mehreren Teilausführungen durchgeführt. Sollte das gewählte Institut Teilausführungen gesondert berechnen kann ein günstiger Anbieter sehr schnell über einem vermeintlich teureren Angebot liegen.

Ein dritter Faktor sind die sonstigen Gebühren. Diese werden von dem Großteil der Anleger nicht wahrgenommen und sind somit für viele Geldhäuser ein ideales Zusatzgeschäft. Gerne werden für Telefonorders und zugesandte Reporte zusätzliche Gebühren berechnet. Gerade für Gelegenheitshändler die nur wenige Orders im Jahr platzieren, können diese Gebühren entscheidend sein. In unserem Onlinedepot Vergleich gehen wir individuell auf jeden Anbieter ein und nennen Ihnen auch ggf. versteckte Gebühren.

 

Möglichkeiten des Onlinedepots:

Die Möglichkeiten eines Onlinedepots sind ebenfalls von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. So bieten einige Onlinebroker nur den Handel von europäischen Aktien und Fonds an. Auch die Ordergebühren sind bei unterschiedlichen Produkten von Broker zu Broker verschieden. So sind einige Banken bei Xetra Trades besonders günstig, andere bieten dafür niedrige Ordergebühren für den Handel von Nasdaq und Dow Jones.

Für Käufer von Fonds kann ein Onlinebroker mit hohen Rabatten auf die Ausgabeaufschläge mögliche höhere Ordergebühren wett machen. Wir gehen daher in diesen Bereichen in die Tiefe und versuchen für jeden Trader den optimalen Broker zu finden.

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