Unter dem Begriff CFDs werden Differenzkontrakte bezeichnet. Diese sorgen für die flexible Möglichkeit, dass der Händler Geschäfte auf dem Finanzmarkt abschließen kann, die im Endeffekt darauf beruhen, ob sich etwaige Kurse von Aktien, Rohstoffen sowie Währungen oder Staatsanleihen ändern. Jedoch investiert der Händler nicht - wie bei den Aktien - das Produkt. Somit erspart er sich Kommissionen für den Broker oder auch Kontoführungsgebühren.

Die CFDs in der Praxis

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Ein großer Automobilhersteller gibt bekannt, dass er wohl in dem Jahr einen Rekordumsatz bzw. Rekordgewinn erzielen wird. Der Händler kauft - zu einem Preis von 19,50 Euro - insgesamt 10.000 CFDs. Steigt der Kurs tatsächlich, etwa auf einen Prei von 19,90 Euro - beträgt der Gewinn pro Einheit 40 Cent. Das klingt im Endeffekt nach wenig Geld, doch die Summe von 10.000 CFDs macht den Erfolg. Der Händler hätte im Endeffekt einen Gewinn von 4.000 Euro erzielt. Natürlich kann die Sache auch in die andere Richtung laufen. Bei einem Kurs von 19,10 (das entspricht einer Preissenkung von 40 Cent) würde der Verlust 4.000 Euro betragen. Fakt ist: Ist der Händler überzeugt, dass das Produkt im Kurs steigt, erzielt er einen Gewinn beim Verkauf; umgekehrt erleidet er einen Verlust. Eine einfache Rechnung.

Fallende und steigende Kurse

Bei den CFDs gibt es zwei Kurse, welche angezeigt werden. So erkennt der Händler den Verkaufs- sowie den Kaufkurs. Dann gibt es den Spread, der die Differenz darstellt. Setzt der Händler etwa auf einen fallenden Kurs, muss er den Verkaufspreis verwenden. Ist der Händler jedoch überzeugt, dass der Kurs steigen wird, muss er den Kaufpreis verwenden. Ein Beispiel: Der Kaufpreis beträgt 7.300,2 Euro, der Verkaufspreis liegt bei 7.302,5 Euro. Ist der Händler der Meinung, dass der Wert steigt, kommt der Preis von 7.302,5 Euro zur Anwendung. Im umgekehrten Fall - also wenn der Händler überzeugt ist, dass der Preis fällt - kommen die 7.300,2 Euro zur Anwendung.


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